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[Gesehen] Super 8

Eulenpost(s): [Gesehen] Super 8

Dienstag, 3. Januar 2012

[Gesehen] Super 8

Am Wochenende habe ich mir den von meinem Freund vorgeschlagenen Steven Spielberg Film Super 8 angesehen.

Quelle: http://www.fuenf-filmfreunde.de/

Inhalt: Es schreibt das Jahr 1979. Bei einem heimlichen nächtlichen Dreh für ihren selbstgeschriebenen Film werden fünf Freunde Zeuge eines Zugunglücks. Während sie sich in Sicherheit bringen, filmt die Kamera das ganze Geschehen. Doch sie müssen drei Tage auf die Entwicklung des Filmes warten und währenddessen wird ihnen klar, dass das Unglück kein Zufall war. Das Militär ist sehr interessiert an dem Vorfall, Wrackteile werden akribisch untersucht, Menschen und Hunde verschwinden und der Strom in der Stadt setzt immer wieder aus. Als schließlich eine der fünf Kinder verschwindet, begeben sich die Übrigen auf die Spurensuche. Was hat die U.S. Air Force in dem Zug transportiert?

Erster Eindruck: Zunächst war ich irritiert. Die Vorgeschichte wirkte so lang, wann fängt endlich die richtige Geschichte an? Was machen die Kinder denn nachts am Bahngleis? Ich wurde an Spielbergs Die Goonies erinnert: Junge Freunde, die sich in ein Abenteuer stürzen. Es wirkte alles erst so harmlos und nach und nach packt einen die Spannung, das Kribbeln und das Entsetzen.

Fazit: Der Film ist ruhig und zugleich spannend erzählt. Ein typischer Spielbergfilm. Ich musste dabei an Dawsons Creek denken, wenn Dawson über sein Idol Spielberg erzählt. Genauso war der Film: klassisch gute Dramaturgie, schöne Bilder, tolle Musik. Erst langsam entschlüsselt sich, was hinter dem Zugunglück steckt, dabei wird schwarz/weiß nach gut und böse aufgeteilt. Wenn sich die Kinder auf die Suche nach ihrer Freundin begeben, wird es besonders spannend, da man sich nicht vorstellen kann, was das Ungeheuer mit den Menschen, die verschwinden, anstellt. Doch da ist leider auch der Kritikpunkt im Film: Das Ende kommt viel zu schnell, einige Fragen bleiben ungeklärt und der Zuschauer bleibt unbefriedigt zurück: Was hat das Ungeheuer genau gemacht? Warum blieb immer wieder der Strom weg? Zurück bleibt ein enttäuschter Beigeschmack, da der Film ansonsten wirklich bildgewaltig und fesselnd ist.
Ein besonderes Highlight sind die Kinder selbst. Die Sprüche, die sie sich an den Kopf werfen und mit welchem Elan sie spielen, ist wirklich herrlich! Da hat die Produktion wirklich gute Arbeit geleistet!



Für Fans von: E.T.,  Unheimliche Begegnung der dritten Art

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3 Kommentare:

Am/um 5. Januar 2012 um 19:51 , Blogger Maegwin meinte...

Klingt richtig gut! Zuerst wollte ich mir ihn nicht anschauen, aber Deine Kritik finde ich sehr ansprechend. Man schauen, ob ich auch die Dawsons Creek-Assoziationen habe :-)

LG Maegwin

 
Am/um 6. Januar 2012 um 12:11 , Blogger Nadja meinte...

Ich fand ja den Film im Abspann am besten :)

 
Am/um 6. Januar 2012 um 13:14 , Blogger Eule meinte...

Ja, den fand ich auch sehr süß ;o)

 

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