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[Im Kino] Der Hobbit 1- Eine unerwartete Reise

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Sonntag, 23. Dezember 2012

[Im Kino] Der Hobbit 1- Eine unerwartete Reise

Eigentlich wollte ich mit meinem Freund in diesen Streifen gehen, aber der war nun schon mit seinen Kumpels drin… also bin ich nach einen anstrengenden Tag spontan alleine rein.

MEINE ERWARTUNGEN Der Herr der Ringe Teil 1 bis 3 habe ich alle nur im Kino gesehen. Es sind für mich einfach Filme, die eine große Leinwand brauchen. Das versprach ich mir auch von Der Hobbit 1: ein Epos, eine tolle Kulisse und alles quasi im Gedenken an die Trilogie.
MEINE EINDRÜCKE Ich habe diesen Film in 3D mit der neuen Filmtechnik HFR (Higher Frame Rate - also eine erhöhte Bildrate. Filme werden anstatt mit 24 Bildern (24 fps) pro Sekunde nun mit 48 Bildern pro Sekunde (48fps) auf die Leinwand projiziert. Der Film in HFR wird vom menschlichen Auge insgesamt als angenehmer und deutlich realistischer empfunden. ) gesehen. Ob sich das gelohnt hat, erzähle ich am Schluss.
In dem ersten der drei Teile von Der Hobbit wird erzählt, wie Bilbo Beutlin sich einer Gruppe von Zwergen anschließt, um diesen zu helfen, ihre Heimat zurückzuerobern. Diese wurde vor mehreren Generationen von einem gefährlichen Drachen besetzt. Da der Drache keine Hobbits riechen kann, ist Bilbo ein wichtiger Teil der Kompanie. Aber auf dem Weg zur Zwergenheimat, der einsame Berg, muss die Truppe vor Orks und anderen mordlustigen Wesen fliehen.
Neben vertrauten Gesichtern wie Bilbo, Gandalf, Gimli oder Elrond gibt es auch neue wie der Zwergenprinz Thorin, gespielt von Richard Armitage. Alle sind wirklich toll besetzt und wirken nicht zuletzt durch die detaillierten Kostüme absolut glaubwürdig.
Ebenso stimmungsvoll ist natürlich auch das ganze Setting. Der Hobbit wurde ebenfalls in Neuseeland gedreht und neben schon bekannten Schauplätzen wird der Zuschauer wieder mit tollen Kamerafahrten über das schöne Land verwöhnt.
Der Film erinnert in seiner Aufmachung und Regie absolut an seinen großen Bruder Der Herr der Ringe. Auch diesmal ist es Peter Jackson gelungen, eine wunderschöne Kulisse für diesen Fantasieepos zu schaffen. Mit drei Stunden ist der erste Teil zwar sehr lang, aber vor allem wegen seiner Bilder absolut sehenswert. Die Geschichte der Zwerge und von Bilbo wird sehr langsam und ausführlich erzählt, darauf muss man sich unbedingt einlassen. Sicherlich liegt der Verdacht nahe, dass ein Dreiteiler für den Hobbit auch viel Geldmacherei ist, aber so bekommen die Ringe-Fans noch einmal ein wenig Mittelerde, wie sie es lieben. Peter Jackson ist nun einmal kein Mann der schnellen Bilder.
Wie bereits oben erwähnt, habe ich den Film in 3D und HFR gesehen. Den 3D-Effekt hätte ich jetzt nicht gebraucht, er war aber auch nicht störend. Die neue Filmauflösung dagegen war absolut faszinierend. Es wirkte alles wirklich viel echter, realistischer und gestochen scharf. Fast wie Fotografien. Besonders in den Nahaufnahmen war ich immer wieder begeistert.
FAZIT Der Hobbit hat alle meine Erwartungen erfüllt: prächtige Bilder, tolle Figuren und Kulissen. Wenngleich die Geschichte einen eher flachen Spannungsbogen hat, so lädt das Gesamtbild zum Träumen und Mit-abenteuern ein!

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5 Kommentare:

Am/um 24. Dezember 2012 um 09:53 , Blogger Julia meinte...

Ich bin schon sooo gespannt auf den Film, aber leider muss ich mich noch eine Woche gedulden...

Schöne Feiertage, Julia

 
Am/um 24. Dezember 2012 um 10:11 , Blogger Nadja meinte...

Ich habe den Hobbit letzte Woche auch gesehen, stimme aber mit deiner Meinung nicht überein. Diese neue Filmart fand ich schrecklich, da der Film aussieht wie eine billige Soap. Durch das Scharfe kommt der Film-Effekt bzw. das Mittelerde-Feeling bei mir gar nicht auf, und ich konnte auch deutlich erkennen, was animiert war und was nicht. Dass fast alle Kreaturen jetzt animiert sind, finde ich nicht so toll. Bei HdR waren es noch Schauspieler, da sah alles echter aus, jetzt ist die Welt chemisch-animiert. Das gefällt mir nicht. Ich mochte aber Radagast und die Elfen wieder sehr ;) Und natürlich werde ich mir die Folgeteile auch ansehen!

Liebe Grüße
Nadja

 
Am/um 24. Dezember 2012 um 10:17 , Blogger Melissa meinte...

Das ist ja interessant! Ich hab schon öfters gehört, dass sich einige an eine Soap erinnert fühlen. Das ist bei mir gar nicht so. Für mich ist es irgendwie Fotorealismus oder sowas. Aber ich gebe dir recht, die Animationen konnte man so natürlich besser erkennen. Allerdings hat mich das nicht gestört. Gollum zum Beispiel sah extrem gut aus und man hat trotzdem erkannt, dass Andy Serkis das Vorbild dazu war. (der hat auch da irgendwie bei der Produktion mitgemischt, habe ich im Abspann gesehen). Ich fand die Digitalisierungen und Animationen trotzdem stimmig und schön. Einfach weil es faszinierend war zu sehen, wie gut es gemacht ist. Dass man dann gesehen hat, DAS es gemacht ist, hat mich dann nicht mehr gestört...komisch eigentlich ;o)
Liebe Grüße!

 
Am/um 26. Dezember 2012 um 11:07 , Blogger Nadja meinte...

Stimmt, Gollum war wirklich toll wie immer. Aber Radagasts Flucht vor den Wargen zum Beispiel sah schon schlimm animiert aus :/ Ich mags lieber, wenn man sowas gar nicht sieht! (Mir fällt gerade auf, dass ich im obrigen Post verdammt oft das Wort "animiert" verwendet habe, aber mir fällt kein anderes ein. Ich bin eine tolle Germanistin ;))

Liebe Grüße
Nadja

 
Am/um 26. Dezember 2012 um 13:34 , Blogger Melissa meinte...

*lach* selbst uns Profis fehlen mal die Worte.
Aber ich schätze, du wirst immer sehen, wenn es animiert ist. Dafür ist es shclicht zu künstlich und ich glaube nicht, dass die Technik jemals so täuschend gut sein wird. Mich begeistert einfach immer simpel, WIE gut sie ist.
Aber ich gebe dir recht, bei der Flucht sah es schon recht künstlich aus.

 

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